| Sarah Ines, eine Autorin auch für erotische Literatur, schrieb und schreibt Gedichte zu den erotischen Zeichnungen von Günter Ludwig.
Gast: Patricia Sin
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Günter Ludwig ließ sich von der Lyrik der Autorin Xenia Evangelista inspirieren, und sie starteten ein gemeinsames Projekt mit Ausstellungen, Lesungen und einem besonderen Druckgrafik-Angebot.
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Landschaft für Nandi
Ein Zeichenzyklus zu den Gedichten von Dr. Owi Nandi aus der Schweiz .
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Günter Ludwig hat zeitgenössische deutschsprachige Dichter zur Partizipation an seinem so facettenreichen Werk eingeladen.
(Zitat Owi Nandi)
Aktuell: Literaturpreis für Annette Gonserowski
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Was ist ein Porträt? Für die einen das Abbild des Gesichtes, für andere ein Interview. Ich bemühe mich einen Menschen mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln einzufangen, ihn zu sehen von der geschönten und von der realen Seite.
Günter Ludwig 2005 |
Kritisch-realistische Elemente bestimmen sein Zeichnen, sein Malen, seine Radierungen in den siebziger und in den frühen achtziger Jahren. Diese Jahre sind in Deutschland eine Phase des allgemeinen geistigen Umbruchs, weg von der Erstarrung im Kriegs- und Nachkriegstrauma, hin zur konstruktiv gelebten Reform-Demokratie. In dieser Epoche sucht auch Günter Ludwig nach seinem Standort. Sein Schaffen konzentriert sich auf die Radierung und auf die Zeichnung.
(Zitat Roland Schreyer) |
An Goethes "Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen" muß ich denken. Kunst ist bei Günter ein Ereignis von überwältigender Brüchigkeit. Seine virtuellen Visionen zu sehen, fasziniert und bedrängt mich. Ich seh sie im Kontext der immer globaleren digitalen Vernetzung, die auch immer totaleres, zugleich immer oberflächlicheres, käufliches Über-etwas-hinweg-Sprechen und vage Abstimmung und Selbstaufgabe mit sich bringt.
(Zitat Roland Schreyer) |
Der gnadenlose Blick des Zeichners kann erschrecken. Doch schon die frühen Zeichnungen Günter Ludwigs beinhalten, wie diejenigen der späteren Zeit, sein Sehnen nach unverfälschtem und fast elysischem Dasein, sie bergen aber auch die Furcht, dieses verklärte und ästhetisierte Dasein als Illusion sich auflösen zu sehen. Sie zeigen den beschwörenden Versuch, den geahnten Zerfall aufzuhalten.
(Roland Schreyer) |
Da hat einer den Stift und die Radiernadel vertauscht mit dem Fotoapparat. Bei vielen Künstlern war und ist das Foto Vorstufe, Anstoß zur Zeichnung oder Radierung, zum Bild - hier verlief die Entwicklung umgekehrt. Ein Grund hierfür ist wohl der Zwang zur Serie: der manische Zwang, eine Person zu umkreisen, einzufassen, sie einkreisend zu erkennen.
(Zitat Germund Mielke) |
Ha - ich dachte es mir wohl: deine Kleinskulpturen tragen den Geist deiner Bilder in sich. Gefallen mir sehr gut.
Übrigens, deine Arbeiten erinnern mich irgendwie an Werke von Pontormo und Caravaggio in ihrem weichen und tiefen Schatten und der indifferenten Kontur.
Germund Mielke
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